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Presse & mehr Brasserie de la Marie

Falter

Her mit der Marie!

Ein Ex-Kaffeehaus, das zehn Jahre kreolisch kochte, wurde nun zur Mini-Brasserie

Weil jetzt ja viele so erschüttert sind, dass das Café Griensteidl, das 1990 von der Raiffeisen in einer umfunktionierten Schalterhalle eröffnet und mit astreiner Pseudo-Atmosphäre ausgestattet wurde, wegen Mietstreitigkeiten zugemacht wurde. Und weil da jetzt so viele wieder einmal den Untergang der Wiener Kaffeehauskultur dräuen sehen.

Kann sich noch wer an das Café Amerling erinnern? Das war ein echtes, altes Kaffeehaus, freilich klein und auch ein bisschen dreckig, Touristen waren da nie drin und es gehörte auch nicht der Raiffeisen. Und als es vor zehn Jahren zusperrte, waren keine Proteste zu hören, aber gut, da gab es ja auch noch kaum Facebook und überhaupt war die generelle Aufgeregtheit ein wenig geringer.

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Kek

Brasserie de la Marie

Woran denkst du, wenn du den Namen dieses neuen Lokals im 6. Bezirk hörst? Frankreich? Eine riesige Gaststube? Alles falsch!

Trotzdem: Bei‘ der Marie‘ läuft vieles ganz richtig!

Also erstens: Niemand heißt hier ‚Marie‘. Und zweites: Um Geld ging es auch nicht bei der Namensgebung, sondern um die Nähe zur Mariahilferstraße. Brasserie stimmt ebenfalls nicht, denn das Lokal ist klein, am ehesten empfinde ich es als Beisl. Es handelt sich um das ehemalige Keke’s, wer sich noch erinnert. Aber sonst ist alles goldrichtig hier.

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A-List

Brasserie de la Marie: alte Möbel, moderne Küche

nternationale Küche, Shabby Chic-Ambiente, eine Wirtin mit großem Herz und viel Charme: Im sechsten Bezirk eröffnete die Brasserie de la Marie.

"Ich wollte beweisen, dass gutes Essen und gute Preise einander nicht ausschließen", sagt Carmen Mihalcea. "Kein Restaurant und kein Kaffeehaus wollte ich haben, sondern etwas in der Mitte". Geworden ist es eine Brasserie in der Amerlingstraße, wo die gebürtige Rumänin, die 1999 der Liebe wegen nach Wien kam, das ehemalige kreolische Lokal Keke's übernahm. Dort kredenzt sie nun internationale Küche, die jeden anspricht: mit Burger und Fish & Chips, aber auch französischen Klassikern wie Quiche Lorraine, Ratatouille und Zwiebelsuppe.

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Kronen Zeitung

Ge­müt­lich & ziem­lich bunt

Ob­wohl die Fas­sa­de des klei­nen Lo­kals vio­lett schim­mert, kann man den Ein­gang der neu­en Bras­se­rie de la Ma­rie leicht über­se­hen. Da­vor war hier das Ke­ke’s be­hei­ma­tet, das wie­der­um dem grin­di­gen, aber le­gen­dä­ren Ca­fé Amer­ling nach­folg­te.

Nun hat sich die gas­tro- af­fi­ne ge­bür­ti­ge Ru­mä­nin Car­men Mi­hal­cea ih­ren Traum von der Selbst­stän­dig­keit er­füllt und ei­nen ziem­lich bun- ten Mix an Ses­seln, Ti­schen, Rat­tan- Lam­pen­schir­men, Bil­dern und Spie­geln zu­sam­men­ge­tra­gen.

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